Livre | Chapitre
Geschlecht als soziale Konstruktion
Ethnomethodologie und Feminismus (Goffman, Garfinkel, Kessler/McKenna, Hagemann-White, Gildemeister)
pp. 129-149
Résumé
„Weiter geht es mit dem Stillen; Mütter stillen weibliche Babies anders als männliche: kleine Mädchen müssen schneller trinken und werden im Schnitt drei Monate früher entwöhnt. Schon hier akzeptiert die Mutter unbewußt die Autorität und Autonomie des kleinen Mannes, läßt ihm seinen natürlichen Trinkrhythmus — während sie diesen Rhythmus beim Mädchen unterbricht, weniger bereit ist, auf es einzugehen, es einem fremden Willen unterwirft“ (Scheu, 1977: 8).
Détails de la publication
Publié dans:
Treibel Annette (1997) Einführung in soziologische Theorien der Gegenwart. Dordrecht, Springer.
Pages: 129-149
DOI: 10.1007/978-3-322-85544-2_7
Citation complète:
Treibel Annette, 1997, Geschlecht als soziale Konstruktion: Ethnomethodologie und Feminismus (Goffman, Garfinkel, Kessler/McKenna, Hagemann-White, Gildemeister). In A. Treibel Einführung in soziologische Theorien der Gegenwart (129-149). Dordrecht, Springer.