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Kapitalismus und Patriarchat (Wallerstein, Beer, Bielefelder Ansatz)
pp. 67-85
Résumé
Die Studentenbewegung war weitgehend eine Bewegung der männlichen Studierenden. In ihrem Kontext jedoch und auch als Produkt anderer sozialer Bewegungen (insbesondere der Bürgerrechtsbewegungen in den USA) entstand die Frauenbewegung. Aus den Erfahrungen in der Alltagspolitik mit ihren männlichen Genossen, deren ‚patriarchales Gehabe "gegen die lautstark proklamierte Gesellschaftskritik resistent zu blieben schien, begannen Studentinnen in Frauengruppen mit der Suche nach ihrer eigenen Identität und Geschichte. In den 60er und 70er Jahren ‚bewegten' sich darüberhinaus nicht nur die Studentinnen und Studenten und die Frauen in den Industrieländern, sondern auch die kolonisierten Völker in der sog. Dritten Welt (z.B. Unabhängigkeit Algeriens 1962).
Détails de la publication
Publié dans:
Treibel Annette (1997) Einführung in soziologische Theorien der Gegenwart. Dordrecht, Springer.
Pages: 67-85
DOI: 10.1007/978-3-322-85544-2_4
Citation complète:
Treibel Annette, 1997, Kapitalismus und Patriarchat (Wallerstein, Beer, Bielefelder Ansatz). In A. Treibel Einführung in soziologische Theorien der Gegenwart (67-85). Dordrecht, Springer.